Glücksspielsucht: Hilfe und Ressourcen
Sie wundern sich über Ihre Spielgewohnheiten? Kein Grund zur Panik. Es kommt darauf an, bewusst zu spielen und auf die Warnzeichen zu achten: mehr ausgeben als geplant, über Ihre Einsätze lügen, ständig ans Spielen denken. Setzen Sie sich Grenzen (Budget, Zeit), aktivieren Sie Sperren, machen Sie eine Pause. Und wenn Sie ein geliebter Mensch sind: Reden Sie freundlich, schlagen Sie professionelle Hilfe vor, sichern Sie die Haushaltsfinanzen. Das Ziel: andere schützen, sich selbst schützen und zu einem ruhigeren Leben finden.
Wenn Sie spielen, um Verlusten hinterherzujagen, Ihr Budget überschreiten, Ihre Verluste verstecken oder ohne Glücksspiel eine Leere verspüren – dann ist es Zeit zu handeln. Spielsucht ist keine Schwäche, sondern eine echte Abhängigkeit, die sich auf Ihr Gehirn und Ihre Gefühle auswirkt.
Die gute Nachricht? Sie können die Kontrolle zurückgewinnen: Setzen Sie sich zeitliche und finanzielle Grenzen, ermitteln Sie Ihre Auslöser, finden Sie positive Alternativen und wenden Sie sich bei Bedarf an einen Fachmann. Dieser Abschnitt bietet praktische Hilfsmittel und einfache Ratschläge, um in Ihrem eigenen Tempo zu einem ruhigeren Leben zu gelangen.
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Hier finden Sie Ratschläge, wie Sie Ihren Angehörigen unterstützen können, ohne sich selbst zu überfordern: Setzen Sie Grenzen, ermutigen Sie zum Dialog, verweisen Sie auf spezielle Ressourcen, und bleiben Sie nicht allein. Helfen ist möglich, aber dazu muss man sich selbst schützen und auch Unterstützung suchen.
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Häufige Fragen Fragen
Zu den Warnzeichen gehören: ständiges Nachdenken über das Glücksspiel, Verfolgung von Verlusten, Überschreitung des Budgets oder des Zeitlimits, Verheimlichung von Verlusten, Verschuldung und Gereiztheit beim Versuch, mit dem Spielen aufzuhören. Ein Selbsttest und professionelle Beratung (Therapeut, Suchtberatungsstelle) können helfen, die Situation einzuschätzen.
Seien Sie unterstützend: Ziehen Sie Ihre Grenzen, regen Sie professionelle Beratung an (Arzt, Therapeut, Suchtberatungsstelle), bieten Sie verlässliche Ressourcen an und vermeiden Sie es, Geld zu leihen. Helfen Sie bei der Einrichtung von Schutzmaßnahmen (freiwilliges Spielverbot, Einzahlungs- und Zeitlimits) und suchen Sie auch für sich selbst Unterstützung.
Es gibt wirksame Behandlungen. Die Unterstützung umfasst Psychotherapie (insbesondere kognitive Verhaltenstherapie), Aufklärung über Auslöser und praktische Hilfsmittel zur Bewältigung von Trieben. Selbsthilfegruppen für Gleichgesinnte ergänzen die Betreuung. In einigen Fällen kann eine medizinische Nachsorge empfohlen werden. Eine Fachkraft passt die Behandlung an die jeweilige Situation an.
Viele Länder bieten über ihre Glücksspielaufsichtsbehörden freiwillige Selbstausschlussprogramme an. Das Verfahren ist in der Regel einfach, kostenlos und vertraulich. Er sperrt den Zugang zu Casinos, Spielclubs und lizenzierten Online-Plattformen für einen bestimmten Zeitraum. Informieren Sie sich auf der Website Ihrer örtlichen Glücksspielbehörde über die Einzelheiten.